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Am Ende des Jahres und mit Beginn einer neuen Website kamen mir die Fragen, wie habe ich die TRE Praxis genutzt in 2017/ was bewirkt diese Praxis derzeit ?

Die Praxis zieht sich wie ein roter Faden durch die Monate. Ich habe derzeit keinen Plan, wann in der Woche ich mir für die TRE Zeit nehme. Nein. Oft vor einer Einzelsitzung, nach einer Gruppe oder in Momenten, in denen ich mich weniger präsent fühle, nehme ich mir 10 Minuten und lasse mich von ihnen bewegen. Ich weiß, hinterher wird etwas klarer in mir sein und etwas weicher. Das tut gut. Im Moment. Und diese Momente addieren sich.
​Dieses Jahr war besonders durch das Sterben meines Vaters. Was hat das mit TRE zu tun? Die Praxis gab mir öfters Orientierung in der Unsicherheit, die sich in die Zellen und in den Schlaf ausbreitete: was kommt jetzt ?, was ist wichtig, werden wir das schaffen ? Und wenn nicht ?? 11 Monate lang...
​Wie hat sich dieses Verhältnis verändert! Hat das mit TRE zu tun? Ich denke schon - Trauma hat sich gelöst, das ist sicher, unsere Beziehung hat sich geklärt, das unerwartete Gefühl von Frieden hat mich überrascht und tief gefreut.

Wie ist es bei Dir ? Kannst Du spüren, wann Du Präsenz brauchst und unterstützen willst? Kannst Du dem Bedürfnis folgen?

​Wenn nicht, was würde Dich unterstützen ?